Mentale Gesundheit & Resilienz

Kurz erklärt

Mentale Gesundheit und Resilienz gewinnen in allen Versorgungsbereichen an Bedeutung. Dieser Bereich zeigt digitale, präventive und regionale Ansätze zur psychosozialen Unterstützung. Im Fokus stehen niedrigschwellige Zugänge, Prävention, Stabilisierung sowie integrierte Versorgungsmodelle, die psychische Gesundheit systematisch stärken und Versorgungslücken gezielt adressieren.

Die Projekte im Überblick

DigiSucht – Digitale Suchtberatung

DigiSucht ist ein bundesweit eingeführtes Online-Angebot zur Suchtberatung. Die Plattform ermöglicht es Betroffenen und Angehörigen, digital und unkompliziert Beratung in Anspruch zu nehmen. Ziel ist es, bestehende Hilfestrukturen zu ergänzen und den Zugang zur Suchthilfe zu erleichtern.

Zwei Personen sitzen am Laptop an einem Tisch

Digitaler Dienst für seelische Gesundheit Lörrach

Der Landkreis Lörrach entwickelt eine digitale Plattform für Seelische Gesundheit mit dem Ziel, die (ambulante) Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörigen zu verbessern.

Ärztliche Fachperson behandelt zu versorgende Person am Rücken

PORT: Patientenorientierte Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung

Mit den Patientenorientierten Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung (PORT-Zentren) fördert der Bosch Health Campus (eine Einrichtung der Robert Bosch Stiftung) die (Weiter-)Entwicklung und Einführung von lokalen, inhaltlich umfassenden und exzellenten Gesundheitszentren in Deutschland, die die Primär- und Langzeitversorgung in einer Region abdecken können.

Bild einer bettlägerigen zu versorgenden Person mit ärztlicher Fachperson

Gesundheit vor Ort gemeinsam Gestalten Filderstadt

Mit dem Konzept „Gesundheit vor Ort gemeinsam Gestalten“ setzt die Stadt Filderstadt seit 2019 im Rahmen eines Förderprogramms des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration die Primärversorgung um. Das Referat für Chancengleichheit, Teilhabe und Gesundheit hat in Kooperation mit der ortsansässigen Filderklinik vier Projektpfade sowie die klinische Nachsorge für ältere Menschen mit „Brücke in den Alltag“ entwickelt.

Für eine weitere Ausweitung der Gesundheitsförderung, wird im Kontext der Gesunden Kommune das Gesundheitsquartier Bonlanden vor dem Hintergrund der besonderen Expertise und Infrastruktur sozialräumlich erarbeitet.

Zudem ist für die Bevölkerung die medizinische Versorgung einer der wichtigsten Standortfaktoren und damit eine der unverzichtbaren Aufgaben für nachhaltige Kommunalentwicklung. Die wohnortnahe ärztliche Versorgung steht vor enormen Herausforderungen im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge.

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